Heidenhain

Heidenhain-Klartext-iTNC530

Im Unterricht werden Original Programmiersoftware und Handbücher von Heidenhain verwendet.

http://www.heidenhain.de/

Diese PC-Software kann vom Heidenhain-Server heruntergeladen werden:

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Praxis an DMU50eV mit Heidenhain iTNC530

+Heidenhain Klartext mit iTNC530


BEGIN PGM UEBUNG1 MM

Programmeinleitung:

Werkzeugaufruf plus Zustellachse:

TOOL CALL 1 Z S2000 F500

Geradeninterpolation:   (Linear)

L             z.B: L X100 Y75 FMAX  =   Eilgang

L X100 Y75 F200(mm/min) =Vorschub

F= selbsthaltend

FMAX ist nicht selbsthaltend !!!

Kreisinterpolation:

Mit Radius:   CR  (Circle Radius)

z.B:   CR X100 Y75  R50 DR+

=(Kreis mit Radius , Endpunkt, Radius gegen Uhrzeigersinn)

CR X100 Y75  R10 DR-

=(Kreis mit Radius , Endpunkt , im Uhrzeigersinn)

Größer als Halbkreis

Mit Mittelpunkt:     (benötigt2 Sätze)

z.B:           12      CC   X0 Y0    (Circle Center=Mittelpunkt)

13     C      X100 Y75  DR-  (Circle=KREISENDPUNKT)

Absolutbemaßung:

Kein extra Befehl nötig

Inkrementalbemaßung:

Sie schreiben einfach vor den Koordinaten ein I (Inkremental)

z.B: L IX100 IY50

L IZ-7

Werkzeug-Radiuskorrektur:

Bei unterschiedlichem Werkzeugdurchmesser berechnet die Steuerung automatisch die Kontur.

Das Werkzeug verfährt nicht mehr auf der Fräser –Mittelpunktsbahn, sondern auf der von der Steuerung kompensierten Bahn zur Kontur.

Diese Bahn heißt Äquidistante

Radiuskorrektur Ausschalten    R0

Radiuskorrektur Links                   RL

Radiuskorrektur Rechts                 RR

L X400 Y32.99 RL F300

L Z2 R0

END PGM UEBUNG1 MM            (Programmende)

Zyklen  (CYCL DEF – CYCL CALL)

Ein Zyklus ist wertefreies „Unterprogramm“.

…um häufig wiederkehrende ähnliche Konturen (z.B. Kreistasche, Rechtecktasche, Nut) schnell und einfach programmieren zu können.

Ein Zyklus besteht aus:

1.  Zyklusdefinition (CYCL DEF…)

2.  Zyklusaufruf (CYCL CALL…)

Ausnahme: Manche Zyklen wirken ab ihrer Definition !

Diese Zyklen können und dürfen sie nicht aufrufen: z.B:

-                     CYCL 220 Punktemuster auf Kreis (benötigt vorher Bohrzyklus!)

-                     CYCL 221 Punktemuster auf Linien(benötigt vorher Bohrzyklus!)

-                     Zyklen zur Koordinatenumrechnung

(z.B. Zyklus 7 Nullpunktverschiebung additiv…..)

Einen Zyklus kann man unterschiedlich aufrufen:

-Mit CYCL CALL POS X..Y..Z..  FMAX M3 M25

(hier müssen alle 3 Koordinaten angegeben werden + FMAX !!)

-oder  CYCL CALL

(vorher muss die Startposition L  X.. Y.. R0 FMAX   angefahren werden)

-oder    M99

(vorher muss die Startposition L  X.. Y.. R0 FMAX   angefahren werden)

-oder    L X.. Y.. R0 FMAX  M89 (ist selbsthaltend)

L X.. Y.. R0 FMAX  (Zyklus wird ausgeführt)

L X.. Y.. R0 FMAX  (Zyklus wird ausgeführt)

L X.. Y.. R0 FMAX  M99 (im letzten Satz wieder M99 )

LBL = LABEL    LBL SET    CALL LBL

Programmteilwiederholung -Unterprogramm

Label = Marke

Markieren eines Programmteils

Anfang des Programmteils    z.B.   LBL 1

Ende des Programmteils   immer  LBL 0

Der zu wiederholende Programmteil wird später mit

CALL LBL 1 aufgerufen.

Das Label kann auch nach M2/M30 stehen !

(habe ich mehrere Label,  so ist es übersichtlicher die Label nach M2 zu

schreiben)

Wird ein Programmteil oder Programmsatz  sofort mehrmals wiederholt so brauche ich kein LBL 0 als Labelende zu schreiben sondern sofort  CALL LBL 1 REP 7 (REP 7 = Anzahl der Wiederholungen).

CALL LBL 1 REP7  steht hier als Labelende!

Anwendungsbeispiele:

- Schruppen und Schlichten

- Bohrmuster

- Gleiche Konturen an verschiedenen Positionen am Werkstück

- Zentrieren/Senken , Bohren , Gewinde  usw…

FK – Freie Kontur

Merke!

-                     Autom.Zeichnen ein  !

(Softkeyerweiterung  > nach rechts)

-                     Nicht tangential beginnen  (bei FK-Beginn) !

-                     Softkeys von links nach rechts durcharbeiten  !

-                     Alle Angaben aus der Zeichnung eingeben  !!

z.B: sowohl Kreismittelpunkt als auch Radius eingeben …..Endpunkte ,Winkel ,Drehsinn,usw..

-                     Alle Eingaben über Softkeys  anwählen !

-                     FK Eingaben müssen aufgelöst sein bevor sie mit normalen Bahnfunktionen weiterprogrammieren

-                     Es können aber RND/CHF verwendet werden.

weitere Unterlagen als WORD-Dateien zum Öffnen oder Download:

Kurzanleitung Heidenhain iTNC530 Programmierplatz

Frei progammierte Fehlermeldungen

DMU 50 eV Fräsmaschine mit Heidenhainsteuerung

NotizenSchwenken

Heidenhain TIPPS 2013

Programme Drucken

Ausblendsätze

Infrarottaster kalibrieren

Laservermessen von Werkzeugen